3D-Printing (Additive Manufacturing) als Emerging Risk

Kontext21. November 2018

Verschiedenste Produkte können seit den 1980er-Jahren auf 3D-Druckern hergestellt werden. Das Prinzip ist einfach. Ein von einem Computer gezeichneter Bauplan wird an einen 3D-Drucker geschickt und dieser baut das Modell auf, Schicht für Schicht. Oft hört man deswegen auch den Begriff «additive Fertigung».  

Es gelten die allgemeinen Vorschriften in Bezug auf Gewährleistung für sichere Produkte, wie Spielsachen und Medizinalprodukte (z.B. Prothesen). Spezifische Vorschriften in Bezug auf 3D-Druckverfahren existieren noch nicht. Es stellen sich einige Fragen auch in Bezug auf Produktefälschungen und Eruierung der Hersteller. Mit der rasanten Verbreitung der Technik wächst auch das Risiko einer Haftung bei fehlerhafter Herstellung und Schaden beim Einsatz fehlerhafter Druckerzeugnisse.

Definition «Emerging Risks»:

Neue Technologien und die Entwicklung der modernen Gesellschaft bieten neue Chancen, aber auch neue Gefahren. Solche neuartigen zukunftsbezogenen Risiken, die sich dynamisch entwickeln und eben nur bedingt erkennbar und bewertbar sind werden als «Emerging Risks» bezeichnet.  Der Begriff «Emerging Risks» ist nicht einheitlich definiert. In der Versicherungsbranche werden damit üblicherweise Risiken bezeichnet, welche sich als mögliche zukünftigen Gefahr mit grossem Schadenpotenzial manifestieren.

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