
Referat von Lucius Dürr, Direktor des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV, anlässlich der Tagung zur Bedeutung der Versicherungen für den Finanzplatz Zürich am 18. August 2011 in Zürich.
Es gilt das gesprochene Wort.
Der Versicherungsstandort und Finanzplatz Schweiz ist für unsere Gesamtwirtschaft eminent wichtig. Und wenn wir vom Versicherungsstandort Schweiz sprechen, steht geografisch – vor allem auch mit Blick auf die ausländischen Gesellschaften – Zürich im Vordergrund, oder doch zumindest «The Greater Zurich Area». Die Herausforderungen und Chancen für die Schweizer Versicherungsindustrie sind sehr stark an die Präsenz am Finanzplatz Zürich gebunden, strahlen aber von diesem Zentrum aus auch weit über die Grenzen hinaus, nach Europa, gemeint die EU, und in noch viel weiter entfernte internationale Gefilde.
Die Schweiz ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Im Global Competitiveness Report 2010/2011 des World Economic Forum nimmt die Schweiz wiederum den ersten Platz ein und behauptet sich damit vor Schweden als das wettbewerbsfähigste Land Europas. Zu verdanken habe sie diesen Spitzenplatz vorab ihren ausgezeichneten Leistungen in der Bereichen Innovation und Wissenschaft sowie – und das ist doch für uns als Vertreter der Wirtschaft von grösster Wichtigkeit – der ausgeprägten Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und einem hohen Einsatz der Unternehmen im Bereich von Forschung und Entwicklung, was auch zur Umsetzung in marktfähige Produkte und Prozesse führt. Ein griffiger Schutz von geistigem Eigentum – die Schweiz ist weltweit auf Platz 7 bezüglich der Anzahl Patente pro Kopf – und ein solides institutionelles Umfeld, man denke zum Beispiel an das Beschaffungswesen, runden das Bild eines wettbewerbsfähigen Standortes ab.
Schweizer und ausländische Versicherungsunternehmen finden damit attraktive Rahmenbedingungen vor, um in der Schweiz und von der Schweiz aus das Versicherungsgeschäft erfolgreich zu betreiben. Bei den Schweizer Aufsichtsbehörden sind 213 private Versicherungsgesellschaften registriert, wovon 78 Mitglieder unseres Schweizerischen Versicherungsverbandes sind. Die Palette reicht vom global tätigen Universalversicherer über einen der weltgrössten Rückversicherer und die Tochtergesellschaften ausländischer Versicherungskonzerne bis zum lokal verankerten Anbieter von Speziallösungen. Auf die Mitgliedgesellschaften des SVV entfallen rund 95% der im Schweizer Markt erwirtschafteten Prämien der Privatversicherer.
Die Schweizer Versicherungsindustrie ist hervorragend positioniert. Jahr für Jahr ist sie mit ihrem nachhaltigen Geschäftsmodell eine wichtige und verlässliche Stütze des hiesigen Finanzplatzes und der ganzen schweizerischen Volkswirtschaft. Schweizer Versicherer leisten rund 38% an die gesamte Wertschöpfung der Finanzintermediäre in der Schweiz. Sie beschäftigen weltweit 122 000 Personen, davon rund 48 700 im Inland und rund 73 500 im Ausland. Sie sind weiterhin bedeutende Investoren im In- und Ausland: Ihr Kapitalbestand beläuft sich mittlerweile auf über 570 Milliarden Franken. Mit einem Prämienvolumen von 35,1 Milliarden Euro im Jahr 2009 belegt die Schweiz im Ranking der grössten Versicherungsmärkte Europas den siebten Platz. Sie leistet gemäss dem Bundesamt für Statistik mehr als 4% an die gesamte Bruttowertschöpfung unseres Landes und gehört damit zu den sieben grössten Wirtschaftszweigen in der Schweiz. Unter Einbezug des Auslandsgeschäfts würde die Versicherungswirtschaft gar auf Platz fünf figurieren. Betrachtet man die Produktivität, also die Wertschöpfung pro Mitarbeiter, so liegt das Versicherungsgewerbe an der Spitze aller Wirtschaftszweige in der Schweiz. Alleine die Unternehmenssteuern der Privatversicherer liegen bei rund einer halben Milliarde Franken.
Die Schweizer Versicherungswirtschaft spielt heute in der obersten Klasse. Das Ziel muss sein, im globalen Wettbewerb den Spitzenplatz zu behaupten und noch stärker zu werden. Denn nur die oberste Klasse ist für die Branche eine Option, will sie ihre internationale Ausstrahlungskraft und heutige Bedeutung erhalten. Dieses Ziel ist mit grossen Herausforderungen verbunden: Die Versicherer müssen sich in einem von Innovation geprägten, dynamischen und zunehmend internationalen Umfeld behaupten. Die demografischen Veränderungen, das «Zusammenrücken» und «Zusammengehen» der Welt, der Klimawandel und die Regulierung der Branche sind weitere Herausforderungen, denen sich die Versicherer stellen müssen.
Dies sind also die Parameter für die weitere Entwicklung und das Wachstum der Schweizer Versicherungsindustrie im In- und Ausland, mit dem letztlich auch hochwertige Arbeitsplätze und neue Steuereinnahmen geschaffen werden. Eine nachhaltige Stärkung und der Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des gesamten schweizerischen Finanzsektors bedingen aber, dass auch in Zukunft die wichtigen Standort- und Erfolgsfaktoren des Finanzplatzes Schweiz, und damit selbstredend des Finanzplatzes Zürich, gesichert sind. Nach unserer Einschätzung sind dies:
Diese und weitere Elemente sind aus unserer Sicht massgeblich für die Festigung und Weiterentwicklung des versicherungswirtschaftlichen Spitzenstandorts Schweiz beziehungsweise Zürich. Der hohe Grad an Internationalisierung in der Schweizer Versicherungswirtschaft ruft nach ausgezeichneten Rahmenbedingungen, die den Standort langfristig attraktiv machen. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche ausländische Versicherer ihren Hauptsitz in den Schweiz verlegt, hier eine Tochtergesellschaft gegründet oder eine Niederlassung eröffnet. Insbesondere für den Rückversicherungsmarkt sticht Zürich als bevorzugter Standort im internationalen Vergleich heraus.
In direkten Gesprächen mit Führungsverantwortlichen dieser Unternehmen, die mit ihrem Zuzug oft auch Mitglieder unseres Verbandes werden, wurden die vorher genannten Standortfaktoren erwähnt, aber auch weitere relevante Entscheidfaktoren aufgeführt. Diese sind uns zwar nicht ganz neu, aber es ist doch interessant zu hören, dass nicht ausschliesslich die steuerliche Situation den Ausschlag für eine Standortwahl geben muss. Nebst der Stabilität des schweizerischen politischen, rechtlichen und regulatorischen Systems werden vorab im Rückversicherungsbereich und insbesondere für den Standort Zürich folgende Faktoren genannt:
Weiter sind es aber eben auch «soft factors», die den Standort für den ausländischen Mitarbeiter attraktiv machen:
Diese aufgeführten Faktoren belegen nebst Lob für den Schweizerischen Versicherungssektor auch eindrücklich, wie zahlreich die Faktoren sind, die zur Standortqualität beitragen und dass diese das Zusammengehen zahlreicher gesellschaftsprägender Akteure im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und sozialen Bereich bedingt.
Nicht nur die Anwesenheit zahlreicher ausländischer Versicherungsgesellschaft in der Schweiz ist für den hohen Grad an Internationalisierung verantwortlich. Das schweizerische Versicherungsgeschäft ist sehr international geworden. Die weltweit tätigen Schweizer Versicherungskonzerne sind ihrerseits in den meisten Segmenten der internationalen Märkte aktiv und zählen zu den ernstzunehmenden Mitbewerbern. Die Unternehmen haben ihre Präsenz im Ausland über die Jahre deutlich ausgebaut. Die Erstversicherer nehmen ihr Auslandgeschäft in erster Linie über Tochtergesellschaften oder Niederlassungen wahr, während in der Rückversicherung der grenzüberschreitende Verkehr Gewicht hat.
Die Schweizer Versicherer müssen sich wie gesagt in einem innovativen, dynamischen und internationalen Wettbewerbsumfeld behaupten. Mit Stolz können wir behaupten, dass sie dies recht erfolgreich tun. 2009 gehörten zu den 20 grössten Versicherungsgruppen in Europa gleich zwei Erstversicherer aus der Schweiz. «Zurich» belegte Platz 4 und «Swiss Life» Platz 18. Und einer der weltgrössten Rückversicherer – die Swiss Re – ist ebenfalls ein Schweizer Unternehmen. In diesem anspruchsvollen Umfeld ist es zentral, dass geeignete Rahmenbedingungen auf nationaler und auf internationaler Ebene entwickelt werden.
Während noch vor einigen Jahren der Trend vorherrschte, Gesetze im Sinne der Eigenverantwortung und der Selbstregulierung auf das Notwendigste zu beschränken, ist seit einiger Zeit eine starke Tendenz zu Überregulierung zu erkennen. Diese Tendenz ist im äussersten Masse kontraproduktiv, muss gestoppt und der Versicherungsmarkt weiter liberalisiert werden.
Die Versicherungsmärkte der Europäischen Union sind für die Schweizer Versicherungsgesellschaften von grosser Bedeutung, so wie auch die Schweiz für europäische Versicherer ein attraktiver Markt ist. Damit aber der internationale Wettbewerb spielen und die Stabilität des Versicherungswesens gewährleistet werden kann, ist es für die Zukunft wichtig, dass über die Grenzen hinweg international anerkannte Standards geschaffen und weiterentwickelt werden, so zum Beispiel im Bereich der Aufsicht.
Im heimischen Markt machen der Ausbau von Monopolen, politisch motivierte Mindestanforderungen und eine wachsende Zahl von Verordnungen und Richtlinien das Versicherungsgeschäft zunehmend kompliziert und teuer. Hinzu kommen nun deutlich strengere Vorschriften über das notwendige Eigenkapital: Anfang 2011 wurde der Schweizer Solvenztest (SST) verbindlich eingeführt – mindestens zwei Jahre vor der solvenzbasierten Aufsicht in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Damit unterliegen die Schweizer Versicherer heute insgesamt strengeren Auflagen als ihre europäischen Mitbewerber. Damit sich daraus für die Schweiz auf längere Zeit keine Standortnachteile ergeben, muss die Entwicklung des europäischen Projekts Solvency II im Auge behalten werden. Der Schweizerische Versicherungsverband und seine Mitglieder befürworten und unterstützen die risikobasierte Aufsicht. Ein erster grober Vergleich mit der provisorischen Ausgestaltung der europäischen Richtlinie nach Solvency II zeigt aber, dass die Kapitalanforderungen nach dem SST für die Lebensversicherer derzeit wesentlich strenger sind als nach Solvency II.
Übertriebene Kapitalanforderungen nützen weder den Versicherten noch dem Finanzplatz Schweiz. Der Schweizerische Versicherungsverband steht deshalb auch in einem intensiven Dialog mit der Finanzmarktaufsicht Finma. Die Finma-Spitze hat immer wieder bekräftigt, sie werde sich aktiv dafür einsetzen, dass die schweizerische Versicherungsaufsicht gegenüber dem europäischen Aufsichtsregime nach Solvency II als gleichwertig anerkannt wird. Noch sind die definitiven Details von Solvency II nicht bekannt, weshalb ein abschliessender Vergleich mit dem SST nicht möglich ist. Es ist aber davon auszugehen, dass sich die beiden Systeme mittel- bis langfristig angleichen werden. Im transatlantischen Dialog ist gar schon von der Notwendigkeit eines einzigen internationalen Aufsichtsstandards nach Vorbild zum Beispiel von Solvency II die Rede. Eine solche Angleichung ist wichtig – insbesondere für die international tätigen Versicherer. Denn der Standortwettbewerb hat sich verschärft. Die Versicherer müssen sich in einem sich rasch wandelnden internationalen Wettbewerbsumfeld behaupten.
Auf lange Sicht ist ein nachhaltiges Wachstum der Privatassekuranz in der Schweiz ohne erweiterten Zugang zum europäischen Versicherungsmarkt kaum möglich. Dieser bietet grosse Wachstumschancen. Für internationale Versicherungsunternehmen ist die Schweiz – wie hinlänglich ausgeführt – bereits heute ein attraktiver Standort. Der erweiterte Marktzugang würde diese Attraktivität weiter erhöhen und Wertschöpfung aus dem Ausland in die Schweiz verlagern. Allerdings müssen die aufsichtsrechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in der Schweiz genauso konkurrenzfähig sein wie im übrigen Europa. In diesem Zusammenhang ist die Anerkennung des schweizerischen Aufsichts- und Regulierungssystems einerseits eine grundlegende Bedingung für die schweizerische Mitwirkung in den relevanten europäischen Aufsichtsgremien wie der European Insurance and Occupational Pensions Authority (Eiopa). Andererseits ist die aufsichtsrechtliche Gleichwertigkeit eine wichtige Voraussetzung für den verbesserten Zutritt der Schweizer Versicherer zum europäischen Markt. Diese Forderung mindestens nach Äquivalenz, wenn nicht gar nach Konvergenz ist zentral: Nur mit der gegenseitigen Anerkennung der Aufsichtssysteme und dem Abschluss weiterer bilateraler Abkommen mit der EU kann gewährleistet werden, dass in einem geöffneten Markt die Schweizer Versicherer gegenüber der ausländischen Konkurrenz nicht benachteiligt sind. Deshalb setzt sich der Schweizerische Versicherungsverband dafür ein, dass die Schweiz ein Finanzdienstleistungsabkommen mit der EU abschliesst. Nur so wird die Schweiz für in- und ausländische Versicherungsunternehmen auch weiterhin ein attraktiver Standort bleiben. Allerdings wissen wir, dass seitens der EU derzeit dafür kein grosses Interesse besteht.
Um von einer Marktöffnung zu profitieren, müssen die Schweizer Versicherer also auf konkurrenzfähige regulatorische Rahmenbedingungen zählen können. In dieser Hinsicht ist es nötig, die Stempelsteuer auf Lebensversicherungsprämien abzuschaffen. Denn die Stempelsteuer vermindert die Attraktivität des Schweizer Finanzplatzes und schwächt seine Position im Wettbewerb mit seinen wichtigsten Konkurrenten. Für die Abschaffung der Stempelsteuer hat sich der Schweizerische Versicherungsverband auf parlamentarischer Ebene erfolgreich eingesetzt. Der Bundesrat ist offensichtlich gewillt, Erleichterungen im Bereich der Stempelsteuern zu gewähren, unerfreulicherweise aber nicht bei der Stempelsteuer auf Lebensversicherungsprämien. Dies, obwohl die schädlichen Auswirkungen des «Lebenstempels» die jährlichen Steuereinnahmen von rund 40 Millionen Franken bei Weitem übertreffen. Trotz der ablehnenden Haltung des Bundesrates bleibt die Abschaffung der Stempelsteuer für den Versicherungsverband weiterhin ein Thema mit hoher Priorität.
Die europäische Versicherungswirtschaft sieht sich mit zahlreichen regulatorischen Initiativen für einen verbesserten Konsumentenschutz konfrontiert. So unterzieht die Europäische Kommission derzeit den Vertrieb von Anlageprodukten an Kleinanleger einer umfassenden rechtlichen Prüfung. Die europäische Privatassekuranz ist von dieser gesetzgeberischen Initiative «Packaged Retail Investment Products» direkt betroffen, weil sie auch bestimmte Lebensversicherungen erfasst. Die Vertriebspraktiken der Versicherungen sind ausserdem Gegenstand der Revision der europäischen Versicherungsvermittlungsrichtlinie. Ein weiteres Regulierungsprojekt ist die Etablierung einheitlicher gesetzlicher Einlagensicherungssysteme für Versicherungen.
Der SVV verfolgt diese regulatorischen Entwicklungen in der EU mit grosser Aufmerksamkeit. Sie sind ein weiterer Schritt zur Überregulierung und verursachen unnötige Kosten, was weder im Interesse der Versicherten noch der Versicherer sein kann. Weil die Schweiz im Sinne des autonomen Nachvollzuges solche Regelwerke oft übernimmt, sind sie auch für die hiesige Assekuranz von Bedeutung. Zumindest sind sie bei der Prüfung der Europaverträglichkeit der schweizerischen Gesetzgebung oder beim Abschluss eines Abkommens zwischen der Schweiz und der EU relevant. Der Schweizerische Versicherungsverband pflegt deshalb eine intensive Zusammenarbeit mit dem Europäischen Versicherungsverband (CEA) und den Versicherungsverbänden der EU-Mitgliedstaaten. Trotz des gemeinsamen Einsatzes blieb der Erfolg bei der Bekämpfung unnötiger und teurer Regulierung bisher weitgehend aus. Weiteres Engagement wird also auch künftig nötig sein.
Ebenfalls auf dem Radar sind die weiteren Entwicklungen in Zusammenhang mit dem sogenannten «Antidiskriminierungs-Entscheid» des Europäischen Gerichtshofs vom 1. März 2011 zur geschlechtsspezifischen Tarifierung. Demnach ist die Berücksichtigung des Geschlechts von Versicherten als Risikofaktor in Versicherungsverträgen eine Diskriminierung. Die Regel geschlechtsneutraler Prämien und Leistungen müssen die in der EU tätigen Versicherer ab dem 21. Dezember 2012 anwenden. Zwar kommt der Entscheid in der Schweiz nicht unmittelbar zu Anwendung, im internationalen Umfeld – eben im Rahmen der Versicherungstätigkeiten in EU-Staaten – sind aber auch Schweizer Unternehmen von dieser Regelung betroffen. Ausserdem stellt sich die Frage, ob das Urteil auch auf Prämiendifferenzierungen bei Alter oder Gebrechlichkeit wirkt. Würden auch in diesen Bereichen entsprechende Urteile ergehen, hätte dies für die Versicherungswirtschaft fatale Folgen, zumal solche Regelungen auch auf die Schweiz übergreifen könnten.
Die Herausforderungen an die Versicherungswirtschaft im in- und ausländischen Tätigkeitsfeld sind so zahlreich und unterschiedlich wie diese Branche vielfältig ist. Es sind aber Gegebenheiten, welche die Tendenzen einer sich rasch verändernden Gesellschaft widerspiegeln. Wohl sind zahlreiche der Fragestellungen, mit denen die Versicherer auf diesen unterschiedlichen Ebenen konfrontiert sind, anspruchsvoll, ihre Lösung zeitintensiv und manchmal auch aufreibend. Aber die Stabilität der Versicherungswirtschaft auch in Krisenzeiten, das Wachstum und die gesamtwirtschaftliche Bedeutung sprechen für sich: Die Branche wandelt kontinuierlich diese Herausforderungen in Chancen um. Damit schafft sie laufend die Basis für eine positive, gesunde Entwicklung der Branche, die auch für künftige gut ausgebildete Fachkräfte aus dem In- und Ausland attraktiv sein soll. Auch nächste Generationen sollen ihre frischen innovativen Kräfte in einem ansprechenden wirtschaftlichen und sozialen Umfeld – wie wir es hier in der Schweiz zu bieten haben – entfalten können.