Steigende Beschäftigtenzahl bei den Privatversicherungen im letzten Jahr

Die schweizerische Versicherungswirtschaft bleibt ein bedeutender Arbeitgeber in der inländischen Volkswirtschaft, trotz vereinzelter Meldungen in den letzten Wochen über einen Personalabbau. Gesamthaft ergibt sich per 1. Januar 2001 sogar ein Anstieg des Personalbestandes von 3,1% im Vergleich zu den Vorjahreszahlen.

Zürich, 17. April 2001 – Die jährliche Erhebung des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV bei den in der Schweiz konzessionierten Versicherungsgesellschaften hat ein durchaus erfreuliches Ergebnis gebracht. Insgesamt 107 Gesellschaften (Vorjahr 106) haben sich an der Umfrage beteiligt. Per 1. Januar 2001 waren 49’366 Personen (Vorjahr 47’859) in der Privatassekuranz tätig. Dies entspricht einem Zuwachs von 1’507 Mitarbeitenden (plus 3,1%). Markant ist die Steigerung bei den Frauen: Mit neu 18’804 liegt die Zahl der Mitarbeiterinnen um 1’065 höher als im Vorjahr (plus 6%). Nach wie vor hält der Trend zur Teilzeitbeschäftigung an: Von den genannten 49’366 Personen sind 7’889 teilzeitbeschäftigt, was einem Anteil von 16% (Vorjahr 15,4%) entspricht.

Von besonderem Interesse ist die Entwicklung bei den Lehrtöchtern und Lehrlingen. Bereits im Vorjahr konnte ein Zuwachs von 2,1% verzeichnet werden. Per 1. Januar 2001 sind in der pivaten Versicherungswirtschaft 2’202 Jugendliche in Ausbildung, was einer neuerlichen Zunahme von 1,1% entspricht.

Der Bestand an professionellen Verkäuferinnen und Verkäufern ist im vergangenen Jahr um 2,3% zurückgegangen. Mit 9’731 Personen ist aber nach wie vor ein bedeutender Teil der Beschäftigten im Aussendienst tätig.

Die internationale Ausrichtung der schweizerischen Versicherungswirtschaft wird durch die Anzahl der Beschäftigten im Ausland unterstrichen. Mit 100’218 wurde nicht nur erstmals die Hunderttausender-Grenze überschritten; es sind bei ausländischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften von schweizerischen Versicherungsunternehmen mehr als doppelt soviel Personen tätig wie im Inland. Gegenüber dem Vorjahr (98’956) entspricht dies einer Zunahme von 1,3%.

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