Die Schweizer Privatassekuranz ist und bleibt bedeutende Arbeitgeberin in der Volkswirtschaft unseres Landes. Dies geht aus einer Erhebung hervor, die der Schweizerische Versicherungsverband (SVV) bei allen beim Bundesamt für Privatversicherungswesen (BPV) konzessionierten Gesellschaften durchgeführt hat.
Zürich, 9. Mai 2000 – Zu Beginn dieses Jahres beschäftigten die Schweizer Privatversicherungen 47’859 Mitarbeitende. Das sind 2,2 Prozent oder 1’078 Personen weniger als im Vorjahr. Der geringe Rückgang lässt sich mehrheitlich durch Umstrukturierungsmassnahmen, wie Outplacement von Abteilungen einzelner Versicherungsgesellschaften begründen. Gesamthaft zeichnet sich die Zahl der Beschäftigten in der Schweizer Privatassekuranz aber nach wie vor durch hohe Stabilität aus.
Erfreulicherweise konnten bei den Versicherungsgesellschaften weitere Lehrstellen geschaffen werden. Zur Zeit der Erhebung standen 2’178 Lehrtöchter und Lehrlinge in Ausbildung, was einer Zunahme von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung des Frauenanteils in Führungsaufgaben. Bei Kadermitgliedern erhöhte sich dieser von 15,8 auf 16,5 Prozent, bei den Direktionsmitgliedern von 5,5 auf 6,5 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahr ist zudem eine leichte Verschiebung von Vollzeit- auf Teilzeitstellen festzustellen. Rund 84,6 Prozent (Vorjahr 84,9 Prozent) oder 40’498 Personen arbeiten Vollzeit, und 15,4 Prozent (15,1 Prozent) oder 7’361 Personen sind Teilzeit beschäftigt. Bemerkenswert dabei ist die Zunahme bei den Teilzeit beschäftigten Männern um 30,4 Prozent, von 1’411 auf 1’840 Personen. Demgegenüber hat sich bei den Frauen diese Zahl um 7,3 Prozent verringert.