Mehr Autofahrer mit richtig eingestellten Kopfstützen unterwegs

Die nationale Unfallpräventionskampagne «Kopfstützen schützen» ist ein Erfolg. Wie die Evaluation zeigt, hat jeder 12. Befragte seine Kopfstützeneinstellung im Auto aufgrund der Kampagne korrigiert. Allein während der Kampagnenzeit von 2007 bis 2009 konnten so über 300 Schleudertraumata vermieden und Kosten von 10 Millionen Franken gespart werden. Bereits über die Hälfte der Autofahrer sind mit richtig eingestellten Kopfstützen unterwegs.

Zürich, 8. April 2010 – Die nationale Unfallpräventions-Kampagne «Kopfstützen schützen» des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV, der bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung und des Fonds für Verkehrssicherheit FVS wirkt. Wie die wissenschaftliche Erfolgskontrolle durch die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu-Report Nr. 63) zeigt, fahren bereits mehr als die Hälfte der Autofahrer - 56 Prozent - mit korrekt eingestellten Kopfstützen. Vor der Lancierung der Kampagne im Herbst 2007 waren es nur 45 Prozent der Befragten. Heinz Roth, Leiter Prävention und Gesundheitsförderung beim Schweizerischen Versicherungsverband SVV, sagt: «Wir haben unsere Ziele erreicht. Dabei freut mich besonders, dass wir so viele Automobilistinnen und Automobilisten dazu motivieren konnten, ihre Kopfstützen korrekt einzustellen. Nur dann schützen diese Hals und Kopf.»

300 Schleudertraumata vermieden – 10 Millionen Franken gespart

Richtig eingestellte Kopfstützen helfen, Hals-Wirbelsäulen-Verletzungen zu vermeiden, speziell bei Auffahrunfällen. Die abgeschlossene Präventionskampagne mit der flachen Hand über dem Kopfscheitel als Erkennungszeichen und der Schweizer Rennfahrerin Christina Surer als Botschafterin der Kampagne hat viele Autofahrer zum Umdenken bewegt. In einer repräsentativen Befragung gab jeder 12. Befragte an, aufgrund der Kampagne die Einstellung seiner Kopfstützen korrigiert zu haben. Allein während der Laufzeit der Kampagne konnten so über 300 Schleudertraumata verhindert werden. Den Unfallopfern blieb dadurch Leid erspart, der Volkswirtschaft Kosten in Höhe von mehr als 10 Millionen Franken. Diese setzen sich zusammen aus Rettungs-, Heilungs-, Pflege- und Invaliditätskosten sowie Kosten der Arbeitgeber für die Wiederbesetzung des Arbeitsplatzes.

Weitere Informationen zur Kampagne bietet die Website www.kopfstuetzen.ch

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