Die nationale Unfallpräventionskampagne «Kopfstützen schützen» wirkt. Bereits über die Hälfte der Autofahrer sind mit richtig eingestellten Kopfstützen unterwegs. Im Frühling wird wieder in allen Sprachregionen für das Fahren mit der richtigen Einstellung geworben, als Botschafterin konnte die Rennfahrerin Christina Surer gewonnen werden. Der Schweizerische Versicherungsverband ist mit der Kampagne am Genfer Auto-Salon vertreten.
Genf, 3. März 2009 – «Tun Sie Ihrem Nacken Gutes!». Unter diesem Slogan können sich die Besucherinnen und Besucher des Genfer Auto-Salons am Kampagnen-Stand in der Halle 7, Stand 7032 die richtige Einstellung der Kopfstütze zeigen lassen. Danach erhalten sie auf Wunsch eine Gratis-Nackenmassage durch medizinische Masseure. Die Präsenz am Genfer Auto-Salon ist einer der Höhepunkte der nationalen Unfallpräventions-Kampagne «Kopfstützen schützen» des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV, der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und des Fonds für Verkehrssicherheit FVS.
Bereits am Auto-Salon in Genf wirbt ein bekanntes Gesicht von grossen Plakatwänden für die richtige Einstellung der Kopfstütze: Die Schweizer Rennfahrerin Christina Surer ist die neue Botschafterin der Kampagne: «Für mich gehört das Einstellen der Kopfstütze auf die richtige Höhe und den richtigen Abstand zum Kopf genauso dazu wie das Einstellen des Rückspiegels und das Angurten. Denn ich weiss aus eigener Erfahrung, wie wichtig die Einstellung der Kopfstütze gerade bei Auffahrunfällen ist», erklärt Christina Surer ihr persönliches Engagement für mehr Sicherheit auf Schweizer Strassen. Ab Mitte April und im Herbst wird wieder in der ganzen Schweiz für die richtige Einstellung mit Plakaten und TV-Spots geworben.
Die Präventionskampagne mit der flachen Hand über dem Kopfscheitel als Erkennungszeichen zeigt bereits Wirkung. In einer repräsentativen Befragung haben 53,6% der Personen angegeben, mit einer korrekt eingestellten Kopfstütze unterwegs zu sein. Vor der Lancierung der Kampagne im Herbst 2007 waren es 45% der Befragten. 20% der Befragten kannten die optimale Einstellung der Kopfstütze noch nicht. Damit fahren noch knapp die Hälfte der Autofahrerinnen und Autofahrer mit falsch eingestellten Kopfstützen und setzen sich erhöhten Verletzungsrisiken im Nackenbereich aus. Bis Ende 2009 soll deshalb die Quote korrekt eingestellter Kopfstützen mit der Kampagne weiter gesteigert werden. Weitere Informationen bietet die Kampagnen-Website www.kopfstuetzen.ch.