Die privaten Schweizer Versicherungsgesellschaften haben mit grossem Bedauern die verheerenden Lawinenniedergänge der letzten Wochen im ganzen Alpenraum zur Kenntnis genommen. Sie sind insbesondere betroffen, dass dabei Menschen ihr Leben lassen mussten. Sie danken allen Beteiligten, den Helferinnen und Helfern, für die rasche, effiziente und engagierte Einleitung und Durchführung der Rettungs- und Schadenminderungsmassnahmen.
Zürich, 3. März 1999 – Bei den privaten Versicherungsgesellschaften sind bisher aus den besonders betroffenen Kantonen Uri, Schwyz, Obwalden, Wallis und dem Fürstentum Liechtenstein Schadenmeldungen von 55 Millionen Franken an Gebäuden und 25 Millionen Franken bei der Fahrhabe eingegangen. Dazu kommen noch die Schäden an Motorfahrzeugen und für Betriebsunterbrechungen. Mehr als ein Drittel der Schadensumme wurde aus dem Kanton Wallis gemeldet. Dr. Max Gretener, Geschäftsführer des Schweizer Elementarschadenpools, schätzt, dass die durch die Lawinenniedergänge entstandenen Schäden für die Privatversicherer 100 Millionen Franken übersteigen werden.
Den betroffenen Versicherungsnehmern wird eine grosszügige und kulante Schadenregelung zugesichert.