Die richtige Einstellung bringts – dank richtig eingestellter Kopfstütze Risiken vermindern

In der Schweiz sind fast die Hälfte der Automobilistinnen und Automobilisten mit falsch eingestellter Kopfstütze unterwegs. Damit setzen sie sich einem unnötigen Gesundheitsrisiko aus. Denn falsch eingestellte Kopfstützen erhöhen bei Auffahrunfällen das Risiko von Verletzungen. Ab 11. Mai 2011 verhilft deshalb «Joe Köpfchen», die neue Kampagnenfigur der Präventionskampagne «Kopfstützen schützen – Sicher unterwegs mit der richtigen Einstellung», als Tipp-Geber zur richtigen Einstellung. Man begegnet ihm in Filmen auf einer neuen Ratgeber-Website, in TV-Spots, auf Plakaten und auf Online-Bannern. 

Zürich, 11. Mai 2011 – Die nationale Präventionskampagne «Kopfstützen schützen – Sicher unterwegs mit der richtigen Einstellung», die von 2007 bis Ende 2009 die Automobilisten in der Schweiz erfolgreich für das Thema der richtig eingestellten Kopfstütze und ihrer Schutzwirkung bei Auffahrunfällen sensibilisierte, wird heute neu lanciert. Die Evaluation der ersten Kampagne Ende 2009 hat gezeigt, dass 11% mehr Automobilisten die Kopfstütze richtig eingestellt hatten. Aufgrund dieses positiven Resultats führt der Schweizerische Versicherungsverband im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit die Kampagne nun für drei Jahre weiter. Zumal trotz des Erfolgs heute immer noch knapp die Hälfte der Autoinsassen mit falsch eingestellter Kopfstütze fährt und sich dadurch einem unnötigen Gesundheitsrisiko aussetzt. Ziel der neuen Kampagne ist, dass noch mehr Automobilisten die Schutzwirkung der Kopfstütze kennen und diese korrekt einstellen. Denn in Höhe und Abstand richtig eingestellte Kopfstützen schützen Hals und Kopf und mildern die Folgen eines Unfalls. Langfristig soll die Kontrolle der Kopfstütze so selbstverständlich sein, wie der Griff nach dem Sicherheitsgurt.

Joe Köpfchen – der clevere Tipp-Geber im roten Overall

Im Zentrum der Kampagne steht die Beratung für Automobilistinnen und Automobilisten, die auf zwei Ebenen kommuniziert wird: virtuell mit einer Ratgeber-Website und real mit Beratungsaktionen vor Ort. Die Beratung wird verkörpert durch die Kampagnenfigur Joe Köpfchen, der clevere Tipp-Geber und sympathische Helfer.

TV-Spots, Ratgeber-Website und Online-Banner ab 11. Mai 2011 in der gesamten Schweiz

Joe Köpfchen begegnet man ab 11. Mai 2011 in kurzen informativen Filmen auf der neuen Ratgeber-Website www.kopfstuetzen.ch, in TV-Spots, auf Plakaten und auf Online-Bannern, die direkt zu den Tipps führen. Leibhaftig kann man Joe Köpfchen und seine Helfer ab 2012 antreffen: bei Beratungsaktionen an Tankstellen in der ganzen Schweiz, wo er die Tankenden berät und ihnen die Kopfstütze richtig einstellt. Diese Beratungsaktionen werden in Zusammenarbeit mit Coop Pronto durchgeführt. Coop Pronto begleitet die Kampagne während der nächsten drei Jahre als Kooperationspartner für verschiedene Aktionen. Eine Ratgeber-Website – www.kopfstuetzen.ch – bietet ab sofort informative Tipps zur richtigen Einstellung in Form von kurzen Filmen. Zusätzlich finden Interessierte Links zu Testauswertungen, die ihnen ermöglichen, vor dem nächsten Autokauf zu prüfen, ob das Wunschauto über optimal schützende Sitze und Kopfstützen verfügt. Weiterhin eine tragende Rolle spielt das bereits in der ersten Kampagne etablierte Handzeichen: Die gestreckte Hand über dem Kopfscheitel. Sie hat eine doppelte Bedeutung: Erstens muss die Kopfstütze auf Höhe des Kopfscheitels eingestellt sein. Zweitens bedeutet das Zeichen, dass Kopfstützen schützen. Zur richtigen Einstellung gehört zudem, dass der Hinterkopf die Kopfstütze berührt.

Gesundheitsrisiken und hohe Kosten

In der Schweiz werden den Versicherern pro Jahr rund 10 000 kraniozervikale Beschleunigungs-traumata (Schleudertrauma) gemeldet, die zu einem Grossteil durch Auffahrunfälle verursacht wurden. Normalerweise klingen die Schmerzen nach kurzer Zeit wieder ab. Rund 10% der Betroffenen klagen über chronische Beschwerden in verschiedenster Ausprägung. Die gesamten volkswirtschaftlichen Kosten bewegen sich in Milliardenhöhe. Dies unter Berücksichtigung von Rettungs-, Heilungs-, Pflege- und Invaliditätskosten sowie Kosten der Arbeitgeber für die Wiederbesetzung des Arbeitsplatzes

Der 11. Mai 2011 ist auch der weltweite Kampagnenstart zur UN-Dekade für Verkehrssicherheit («Decade of Action for Road Safety»). Unter dem Slogan «Time for Action» wird unter der Leitung der WHO zu mehr Verkehrssicherheit aufgerufen mit dem Ziel, die Zahl der Toten und Verletzten im Strassenverkehr weltweit zu verringern. Das Symbol dieser globalen Kampagne ist der so genannte «Road Safety Tag». Mit der Kampagne «Kopfstützen schützen» beteiligt sich die Schweiz an der Dekade. Mehr zur Dekade unter www.decadeofaction.org.

Links zur Kampagne

  • Schweizerischer Versicherungsverband SVV

    Wirtschaftsverbände gegen Ferien-Initiative
    www.nzz.ch
    Die Verbände economiesuisse, Swissmem, Arbeitgeberverband und Fédération des Entreprises Romandes Genève lehnen die Volksinitiative für 6 Wochen Ferien ab. Die Kosten der zusätzlichen Ferien sei für die Arbeitgeber nicht tragbar, argumentieren sie.
  • Schweizerischer Versicherungsverband SVV

    Frostperiode – was muss bei Ferienhäusern beachtet werden?
    www.svv.ch
    Während einer starken Frostperiode können bei unbewohnten Ferienhäusern unbemerkt Wasserleitungen einfrieren. Der Eigentümer muss daher regelmässige Kontrollen des Hauses durchführen, um Frostschäden zu verhüten.
  • Schweizerischer Versicherungsverband SVV
    http://www.20min.ch/news/schweiz/story/15288671


    Krankenkassen-Aufsicht bleibt beim BAG
    www.20min.ch
    Mit einer Gesetzesrevision will der Bundesrat die obligatorische Krankenversicherung stärken. Auch bei der Verteilung der kantonalen Überschüsse und Defizite soll gehandelt werden.

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