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Franky Slow Down sensibilisiert für angepasste Geschwindigkeit
TV-Spots, Referate und weitere Informationen zum Projekt


Eine der häufigsten Ursachen für Unfälle auf Schweizer Strassen ist eine nicht angepasste Geschwindigkeit. Deshalb lancieren der Schweizerische Versicherungsverband SVV und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung im Auftrag des Fonds für Verkehrssicherheit FVS die Präventionskampagne «Slow Down. Take it Easy». Engel Franky Slow Down motiviert junge Autolenker und Motorradfahrer aller Altersgruppen, die Geschwindigkeit den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen sowie den eigenen Fähigkeiten anzupassen.

Franky Slow Down wirbt für Fahren mit angepasster Geschwindigkeit.
(Für Feindaten klicken Sie bitte auf das Bild.)
Zürich, 22. Oktober 2009 - Zu schnelles Fahren ist immer noch eine der Hauptursachen von schweren und tödlichen Unfällen auf Schweizer Strassen. Zu schnell heisst aber nicht unbedingt, dass die Unfallverursacher die Tempolimiten nicht einhalten. Häufig ist die Geschwindigkeit nicht den Strassen-, Verkehrs- oder Sichtverhältnissen angepasst oder die Lenker überschätzen ihr eigenes Können. Bei nasser Fahrbahn oder in einer engen Kurve, nachts oder bei Nebel können 80 km/h auf Ausserortsstrassen zu viel sein. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den letzten fünf Jahren verunfallten durchschnittlich 130 Personen pro Jahr aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit tödlich. Besonders häufig betroffen sind junge Autolenker zwischen 18 und 30 sowie Motorradfahrer. Deshalb lancieren der Schweizerische Versicherungsverband SVV und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung die Kampagne «Slow down. Take it easy», mit dem Ziel, diese Risikogruppen für angepasste Geschwindigkeit zu sensibilisieren. Sie werden dabei unterstützt von motosuisse, der Arbeitsgruppe der Chefs der Verkehrspolizeien der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein (ACVS) und dem TCS.

Positive Emotionen auslösen statt abschrecken

Die Kampagne «Slow down. Take it easy» richtet sich mit ihrer Botschaft gezielt an junge Autolenker und Motorradfahrer. Dabei setzen die Schweizer Versicherer und die bfu nicht auf Abschreckung, sondern auf einen positiven emotionalen Zugang zum Thema: Es etwas langsamer anzugehen, macht Spass und ist cool. Träger dieser Botschaft ist Franky Slow Down. Der Engel und seine Band «Da Sign & The Opposite» halten mit ihrem «Slow down»-Song, Autofahrer und Motorradfahrer auf sympathische Art dazu an, einen Gang runter zu schalten. Komponiert wurde der Song von Hitproduzenten Roman Camenzind. TV-Spots und Plakate werden ergänzt durch eine gezielte Online-Strategie. Auf der Website www.slow-n-easy.ch erfährt man auf spielerische Art, warum es sich lohnt, die Geschwindigkeit anzupassen. Mit dem Bremsweg-Rechner kann man selbst ausprobieren, welche Auswirkungen die Geschwindigkeit auf den Bremsweg hat. Und der Aufprall-Simulator zeigt drastisch, welche Rolle das Tempo bei einer Kollision spielt. Egal ob im Auto oder auf dem Motorrad.



STATEMENTS ZUR KAMPAGNE:

Website: www.slow-n-easy.ch
motosuisse
«Am Wohlergehen der Biker und Rollerfahrer liegt uns, als Verband der Motorrad- und Roller-Importeure, sehr viel. Wir verkaufen Träume. Es ist uns sehr wichtig, dass diese positiv und langfristig in die Realität umgesetzt werden können. Diese sympathische Kampagne verdient daher unsere Unterstützung.», Roland Müntener, Präsident

Touring Club Schweiz (TCS)
«Wir setzen uns seit mehr als 100 Jahren für eine sichere Mobilität aller Verkehrsteilnehmenden ein, seien sie motorisiert oder nicht. Deshalb unterstützen wir diese Kampagne, zusammen mit anderen Organisationen. Wir erwarten von ihr, dass die Fahrzeuglenkenden sich vermehrt der Gefahren einer unangepassten Geschwindigkeit bewusst werden, den Stress vergessen und sich auf der Strasse «cooler» verhalten.», Jean-Marc Thévenaz, Leiter Departement Verkehrssicherheit

ACVS
«Als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Chefs der Verkehrspolizeien der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein ACVS ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Kampagne «Slow down. Take it easy» tatkräftig zu unterstützen. Den Mitgliedern der ACVS ist bewusst, dass eine nicht angepasste Geschwindigkeit an die Strassen-, Sicht- und Verkehrsverhältnisse die Unfallursache Nummer 1 ist. Mit unserer Erfahrung können wir gemeinsam mit den verschiedenen Partnern viel zum Erfolg dieser Kampagne beitragen.», Hptm Gilbert Baeriswyl